Vittorio Grigolo – Der neue Startenor aus Italien

Mit dem jungen Römer Vittorio Grigolo erscheint nach langer Zeit endlich wieder ein italienischer Tenor in der Opernwelt, der zu den allergrößten Hoffnungen berechtigt. Ein Premierenabend am 22. Juni 2010 im Londoner Covent Garden brachte die Sensation: Vittorio Grigolo feierte seinen triumphalen Einstand an der Seite von Anna Netrebko in einer Neuproduktion der „Manon“ von Jules Massenet. Ursprünglich war die Partie für Netrebkos langjährigen Partner Rolando Villazón vorgesehen. Grigolo nutzte die Chance und begeisterte Publikum und die anwesenden Musikkritiker gleichermaßen: „Der Abend gehörte ganz ihrem [Annas] Des Grieux, dem italienischen Tenor Vittorio Grigolo […] mit dem sensationellsten Debüt seit langer Zeit an Covent Garden. Er hat alles, was die Rolle braucht – eine klangvoll strömende Stimme, phantastisches Aussehen und einen untrügerischen Instinkt für die Szene.“ (Guardian).

Lange Zeit waren es die Spanier und Lateinamerikaner, für die die großen Tenorpartien reserviert schienen. Pavarotti war der letzte große Vertreter einer ruhmvollen Vergangenheit mit so glänzenden Vorgängern wie Enrico Caruso, Benjamino Gigli, Giuseppe di Stefano und Carlo Bergonzi, allesamt große Sänger aus dem Heimatland der Oper. Mit Vittorio Grigolo meldet sich Italien auf der Bühne der Tenöre machtvoll zurück.

Der in Arezzo geborene und in Rom aufgewachsene Vittorio Grigolo sang in frühen Jahren bereits als Solist im Chor der Sixtinischen Kapelle. Nach seinem Debüt mit 13 Jahren als Hirte in Tosca neben Luciano Pavarotti begann er eine Gesangsausbildung und war mit 23 Jahren der jüngste Tenor an der Mailänder Scala. Innerhalb weniger Jahre sang er an bedeutenden Opernhäusern unter der Leitung von Riccardo Chailly, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Antonio Pappano in einem Repertoire, das sich über Mozart, Donizetti, Verdi, Puccini, Gounod, Massenet, Offenbach, Bernstein und die geistlichen Werke Rossinis erstreckte. Mit einem Soloalbum, das es zu Gold und Platin brachte, und einer für einen Grammy nominierten Aufnahme von Bernsteins West Side Story hat sich der charismatische Bühnendarsteller bereits erfolgreich außerhalb des eng gesteckten klassischen Zirkels ausprobiert. Jenseits der Opernbühne absolviert er Live-Konzertauftritte mit der gleichen Energie. Erst kürzlich trat er in Chicago vor einem Publikum von über 40.000 Menschen zu Ehren Luciano Pavarottis auf.

Die nächsten Monate werden entscheidend für Grigolo sein: Am 17. September ist seine erste CD „The Italian Tenor“ bei Sony Classical erschienen, die ganz dem italienischen Repertoire gewidmet ist, mit berühmten und weniger bekannten Arien von Donizetti, Verdi und Puccini. Auch diese Aufnahme versteht Grigolo als Statement. Begleitet wurde er vom Orchester und Chor des Teatro Regio di Parma unter Pier Giorgio Morandi.

Am 16. Oktober debütiert Grigolo an der New Yorker Met in „La Bohème“. In Deutschland ist er in zwei Vorstellungen der „Traviata“ am 8. und 21. Januar 2011 an der Deutschen Oper Berlin zu erleben. Das deutsche Publikum darf sich außerdem auf drei weitere Termine freuen: mit dem Repertoire aus seinem aktuellen Album „The Italian Tenor“ ist Grigolo am 12. Januar in Dortmund, am 15. Januar in Hamburg sowie am 18. Januar in München zu sehen.


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