28.09.2021

Kreatives Storytelling und strategische Content-Produktion beflügeln die Kommunikation

In ihrer Expert Session auf dem diesjährigen Kommunikationskongress erklärten unsere Unit Directors Richard und Steffen, wie PR von strategischer Contentproduktion profitieren kann. Einen Einblick in diese spannende Thematik geben sie in einem Artikel für das Magazin KOM und beschreiben an Hand eines kreativen Beispiels, wie kanalübergreifende und zielgruppengerechtes Storytelling funktionieren kann. 


Verwüstet. Eine Wohnung in Berlin. Schubladen rausgerissen, Schränke durchwühlt. Die Einbrecher haben ganze Arbeit geleistet. Blitzschnell, niemand hat etwas gemerkt. Alles weg, was wertvoll war. Eine Situation, wie sie tausendfach in Deutschland stattfindet. Eine Situation, die in diesem Fall komplett inszeniert ist.

Die Aufgabe des mittelständischen Herstellers von Smarthome-Alarmanlagen ist eindeutig: Unsere Alarmanlagen brauchen PR. Mit richtig Reichweite. Auf den ersten Blick eine große Herausforderung, aber unsere Lösung liegt auf der Hand: ein strategischer Kommunikationsanlass, eine glaubhafte Story, authentisch erzählt mit hoher inhaltlicher Relevanz.

Maximale Reichweite für Alarmanlagen

Aus der Story wird eine Content-Produktion in einer angemieteten Berliner Wohnung mit kanalübergreifendem Storytelling. Mit dem Ziel der maximalen Verwertung. Nicht nur für Owned und Paid Media, sondern auch für Earned Media. So werden innerhalb eines Tages zwei „Schichten“ gefahren. Zuerst eine Produktion mit eigenem Video- und Fototeam für die Kanäle des Herstellers. Danach ein spektakulärer Pressetermin mit inszeniertem Einbruch, den u. a. RTL, BILD und N24 covern. Der selbstproduzierte Content wird für Webseite und Social-Media-Kanäle des Unternehmens konfektioniert und medialisiert. Darüber hinaus für digitale Vertriebsplattformen als Themen-Special aufbereitet. So erfolgt eine vernetzte und strategische Verwertung des Contents und des Storytellings bis zum POS.

Drei Sekunden entscheiden über Erfolg und Misserfolg

Die Anforderungen an Content ändern sich in allen Bereichen fundamental. Clickbait und TikTok nehmen maßgeblich Einfluss auf Inhalte, Look, Längen, Produktplatzierungen, Verpackungen und Botschaften. Gesellschaftliche Themen wie Purpose beschleunigen den Rückzug plakativer Werbebotschaften im Content. Die Haltung des einzelnen Unternehmens gewinnt im Vergleich zum einfachen Produktvorteil an Bedeutung. Hier schlägt die Stunde von PR-Experten, die es schaffen, den Markenkern in relevante Storys zu verpacken und bei der Contentproduktion redaktionell zu denken.

Egal ob Spiegel, Promiflash, Unternehmenswebsite, Marketing-Kampagne oder Social-Media-Auftritt. Wer es schafft, effizient die unterschiedlichen Anforderungen der Zielgruppe zu bedienen, ist erfolgreich. Wer es schafft, Inhalte mit Relevanz aufzuladen, macht den Unterschied. Knackige Headline als offene und provokante Frage oder Top-Liste, die in den Text zieht. Je nach Umfeld kann die Qualität des Contents stark variieren. Wichtig ist, dass der Content in die strategische Kommunikation des Unternehmens passt.

Im Kampf um Aufmerksamkeit beschleunigen die Nutzergewohnheiten die Optimierung des Contents auf die ersten drei Sekunden. Die Hook muss sitzen. Wenn es dann nicht „clickt“, „clickt“ es gar nicht.

Hat die gute Geschichte noch Chancen?

Ja, wenn sie clever und effizient ausgerollt wird. Mit der richtigen Strategie, der richtigen Produktion und dem richtigen Budget. Wie es richtig geht, zeigte die Expert Session „So profitiert PR von strategischer Contentproduktion“ im Rahmen des Kommunikationskongresses.


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Die in der Expert Session verwendete Präsentation gibt es auch als kostenlosen Download.

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