09.04.2021

Glaubwürdigkeit gewinnt: Wie Unternehmen das Potenzial von Nischensportlern nutzen können.

Profis aus dem Breitensport haben es gut. Erst recht, wenn sie einen großen Namen tragen, international bekannt sind und in ihrem Sport regelmäßig Bestleistungen abliefern. Denn dann können sie in der Regel von ihrem „Job“ leben – nicht zuletzt auch deshalb, weil attraktive Sponsorenverträge winken und sie von großen Marken umworben werden. Bei Nischensportlern sieht das allerdings oft anders aus. Sie haben es nicht selten schwer mit dem, was sie verdienen, über die Runden zu kommen. Dabei bieten sie für Unternehmen ein großes Potenzial.

Nischensportler können Marken pushen

Sportler können ausgezeichnete Werte-Botschafter für Marken sein. Und das gilt eben nicht nur für Breitensportler wie z. B. Fußballer, Formel 1-Rennfahrer oder Tennisspieler. Auch Nischensportler, die beispielsweise auf dem Snowboard, dem Mountainbike oder mit dem Dart-Pfeil Erfolge feiern, haben das Zeug zu erstklassigen Markenbotschaftern. Als Influencer auf Social Media können sie ein breites Publikum erreichen und den Bekanntheitsgrad von Marken steigern. Oft klappt das sogar besser als bei den klassischen Influencern. Denn Sportler bieten einen klaren Vorteil: Gegenüber den Influencern wirken sie oft vertrauenswürdiger und authentischer und kommen dadurch besser bei der Zielgruppe an.

Vertrauenswürdige Experten mit Vorbildfunktion

Nischensportler nutzen die sozialen Netzwerke, um ein breites Publikum zu erreichen und sich und ihren Sport bekannter zu machen. Gerader dieser Aspekt macht eine Kooperation für Unternehmen interessant. Denn in der Zusammenarbeit mit Nischensportlern auf Social Media profieren sie neben einer hohen Reichweite vor allem auch von einer glaubwürdigen Kooperation. Denn für die Zielgruppe nimmt der Sportler die Position eines Experten ein. Empfiehlt er eine bestimmte Marke, schenkt ihm die Community ihr Vertrauen. Nicht selten werden die Sportler sogar als echte Vorbilder gesehen. Sie müssen die Marke dabei gar nicht „platt“ und marktschreierisch anpreisen. Damit die Zielgruppe sagt: „Muss ich haben!“ genügt es oft schon, dass die Sportler zeigen, wie sie das Produkt in ihren Alltag integrieren und es – fast schon beiläufig – nutzen.

Bitte nicht allzu werblich!

Eigentlich kann jeder Sportler für jede Marke werben, um Unternehmen zum Erfolg verhelfen. Voraussetzung: Er steht voll und ganz dahinter. Denn damit die Marke bei der Zielgruppe gut ankommt, ist eben eines ganz wichtig: Der Einsatz des Sportlers sollte nicht als Werbung rüberkommen. Klingt erst einmal schräg? Ist es aber nicht. Es geht in erster Linie um Authentizität. Bestes Beispiel für eine solche Erfolgsstory: Die Kooperation von Radprofi Fabio Wibmer mit Lautsprecher Teufel, die Kruger Media in Szene setzt. Seit 2019 ist Wibmer Markenbotschafter der Marke. Die wichtigsten Ziele der Zusammenarbeit zwischen dem Unternehmen und dem Nischensportler: Die Steigerung der Markenbekanntheit von Teufel bei der Generation Z – und der Ausbau der Social Media Präsenz.

Der Sportler ist mehr als nur Sportler

Mit seinen Videos erreicht Fabio Wibmer ein Millionenpublikum. Sein Video „Wibmers Law“, bei dem er nach seinen eigenen Gesetzen durch österreichische Großstädte fährt und unterhaltsame Tricks präsentiert, hat mittlerweile 163 Millionen Views bei Youtube. 6,26 Millionen Menschen haben seinen Kanal auf der Videoplattform abonniert.

Und damit ist das Potenzial der Sportler noch nicht ausgeschöpft. Vor allem dann, wenn Sportler außerhalb ihres Sportes weitergedacht werden. In diesem Fall bieten sie noch viel mehr Potenzial. Denn der Sportler ist nicht nur ein Athlet, der auf seinem Gebiet einiges draufhat. Er kann z. B. auch ein Fashion-Typ mit großer Design-Affinität sein oder gerne Abenteuerreisen unternehmen und so für entsprechende Produkte und Marken werben.

 

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Richard Pelzer

Director Creative Campaigning

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