OPUS KLASSIK 2020 setzt ein Zeichen für die Musikszene

 

  • Signal für die Klassik: OPUS KLASSIK 2020 als erste Corona-konforme Musikpreisverleihung im deutschen Fernsehen
  • Das sind die PreisträgerInnen 2020: Anne-Sophie Mutter, Jonas Kaufmann, vision string quartet, Marlis Petersen, Hildur Guðnadóttir u.a.
  • Preisverleihung unter Auflagen im Konzerthaus Berlin und in der Villa Elisabeth am 17./18. Oktober
  • „Klassik verbindet“: Publikums-Sonderpreis für künstlerische Initiativen während der Pandemie in Kooperation mit ZDF ausgeschrieben
  • GVL und WELT AM SONNTAG erneut Partner des Preises
  • Weitere Informationen zu den PreisträgerInnen unter www.opusklassik.de

Berlin, 02. September 2020. „Herausragende künstlerische Leistungen persönlich zu würdigen und ihnen zugleich ein weithin sichtbares mediales Forum zu schaffen, ist uns enorm wichtig – in diesem Jahr mehr denn je“, so Clemens Trautmann, Vorstandsvorsitzender des Vereins zur Förderung der Klassischen Musik e.V., über die Intention des diesjähriges OPUS KLASSIK. Durch die öffentlichen Auftritte der Preisträgerinnen und Preisträger soll die Relevanz von Musik und Kultur für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft unterstrichen werden. Der OPUS KLASSIK 2020 bietet den Künstlerinnen und Künstlern für ihre Anliegen ein Sprachrohr und setzt mit der Verleihung 2020 ein positives Zeichen für die klassische Musikszene, die von den pandemiebedingten Konzertabsagen und ungewissen Perspektiven stark getroffen ist.

 

Die PreisträgerInnen 2020 stehen fest

Als Novum in der Historie des OPUS KLASSIK erkennt die neunköpfige Jury in der Kategorie „Sängerin des Jahres“ gleich zwei Ausnahmekünstlerinnen den Preis zu: Elīna Garanča und Marlis Petersen. Mit Mirga Gražinytė-Tyla wird erstmals eine Frau für das beste Dirigat ausgezeichnet. Daniel Behle ist „Sänger des Jahres“, Diana Damrau liefert die „Solistische Einspielung Gesang“ und Igor Levit wird ausgezeichnet für den „Bestseller des Jahres“, ermittelt und gesponsert durch die GfK. Den Sonderpreis „Beethoven 250“ anlässlich des Beethoven-Jubiläumsjahres erhält das Beethoven Orchester Bonn für die Schauspielmusik „Egmont“. Diese und weitere Preisträger des OPUS KLASSIK 2020 gab der Verein zur Förderung der Klassischen Musik e.V. heute bei einer digitalen Pressekonferenz bekannt. Die Preisverleihung findet am Wochenende vom 17./18. Oktober in Form eines Kammerkonzerts in der Villa Elisabeth sowie eines Orchesterkonzerts im Konzerthaus Berlin statt. Die Verleihung am 18. Oktober wird vom Medienpartner ZDF am selben Tag um 22:15 Uhr ausgestrahlt.

 

„Es ist eine große Ehre den OPUS KLASSIK 2020 als Dirigentin des Jahres zu erhalten. Besonders freue ich mich darüber, mit dem OPUS KLASSIK für unser Album mit Werken von Mieczysław Weinberg ausgezeichnet zu werden, denn dieser zählt für mich zu den bedeutendsten Komponisten des vergangenen Jahrhunderts.“

– Mirga Gražinytė-Tyla, Dirigentin des Jahres

 

„Ich fühle mich sehr geehrt, diesen Preis für das Strauss-Album entgegen nehmen zu dürfen – eine Aufnahme, die mir sehr am Herzen liegt. Ich hatte das große Glück, die vier letzten Lieder mit dem unvergesslichen Mariss Jansons sowie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks aufnehmen und mit meinem großartigen Kollegen Helmut Deutsch mit Liedern ergänzen zu dürfen. Ich freue mich, dass der OPUS KLASSIK auch in diesen für die Kunst so schwierigen Zeiten die Welt der Klassik gebührend feiern wird!“

– Diana Damrau, Solistische Einspielung Gesang

 

Zu den weiteren Preisträgern des OPUS KLASSIK zählen Violinistin Anne-Sophie Mutter als “Instrumentalistin des Jahres“ und Tenor Jonas Kaufmann mit seinem Album „Wien“ für „Klassik ohne Grenzen“. Weitere Preise gehen an Blockflötistin Dorothee Oberlinger („Instrumentalistin des Jahres“), Detlev Glanert („Komponist des Jahres“), Jakub Józef Orliński („Operneinspielung“), das vision string quartet („Kammermusikeinspielung Quartett“) und das Ensemble Resonanz („Ensemble/Orchester des Jahres“).

 

„Es ist eine große Ehre und Freude für mich, beim diesjährigen OPUS KLASSIK mit dem Preis in der Kategorie „Instrumentalistin des Jahres“ ausgezeichnet zu werden! Ich danke allen, mit denen das Album Night Music entstehen konnte, allen voran meinen langjährigen Freunden und Kollegen des italienischen Ensembles Sonatori de la Gioiosa Marca. Wir Musiker brauchen unser Publikum und ein Preis wie der OPUS KLASSIK ist gerade in der jetzigen Zeit – die für niemanden einfach ist – für uns ein Lichtblick.“

– Dorothee Oberlinger, Instrumentalistin des Jahres

 

Der Trägerverein des OPUS KLASSIK, in dem Vertreter von Veranstaltern, Verlagen und Tonträgerunternehmen zusammenwirken, zeichnet mit dem Preis zum dritten Mal in Folge außerordentliche Künstler und Künstlerinnen sowie Leistungen aus dem Genre Klassik aus. Darunter fallen neben herausragenden Einspielungen und kompositorischen Leistungen auch besonders kreative Konzertprogramme und -formate. Den Preis für das innovative Konzert des Jahres 2020 gewinnen Hildur Guðnadóttir und ihr Ensemble für die evokative Live-Umsetzung des Soundtrack-Projekts „Chernobyl“. Die Preisträgerin oder der Preisträger des OPUS KLASSIK für das Lebenswerk wird bei der Veranstaltung am 18. Oktober 2020 kommuniziert.

 

Ehrung besonders vieler junger Talente

Neben Elsa Dreisig als „Nachwuchskünstlerin des Jahres (Gesang)“ werden auch Benjamin Bernheim (Gesang), Annelien van Wauwe (Klarinette) und Isata Kanneh-Mason (Klavier) mit einem Preis in dieser Kategorie ausgezeichnet. Zu den jüngsten Gewinnern des diesjährigen OPUS KLASSIK zählt der 26-jährige Trompeter Simon Höfele, der für die „Konzerteinspielung“ seines Albums „Standards“ ausgezeichnet wird. Den Preis für „Nachwuchsförderung“ erhält das „Kinderopernhaus Berlin“, das erfolgreiche Bildungsarbeit im Bereich Oper für Kinder leistet.

 

Pandemie-konforme Umsetzung der Preisverleihung 2020

Eine Musikpreisverleihung vor Publikum – das gab es lange nicht im deutschen Fernsehen und Kulturleben. Bei der Durchführung werden die Hygienevorschriften des Berliner Senats und die bundesweiten Abstandsregeln eingehalten. Tatsächlich sind in diesem Jahr keine Tickets zu erwerben, sondern der größte Teil der wenigen verfügbaren Plätze ist den Preisträgerinnen und Preisträgern vorbehalten.

„Wir sind erfreut, dass der staatlich gesetzte Rahmen eine Preisverleihung mit kleinem Publikum sowie eine TV-Produktion erlaubt“, so Clemens Trautmann zum diesjährigen Konzept. „Viele der Preisträger sind freiberuflich tätig und noch im Aufbau ihrer Laufbahn – und daher von der Krise besonders hart getroffen. Auf ihre Situation möchten wir – auch durch einen Publikums-Sonderpreis – aufmerksam machen und zu Solidarität aufrufen. Die Preisverleihung im Rahmen eines Kammerkonzertes ermöglicht uns, die Vielfalt des klassischen Musiklebens sowie spezielle Genres und den musikalischen Nachwuchs noch besser zu präsentieren.“

 

Am Vorabend des Orchesterkonzerts im Konzerthaus Berlin findet ein Kammerkonzert mit Preisverleihung in der Berliner Villa Elisabeth statt. Das ZDF überträgt das Konzert im Livestream auf ZDF Kultur, das Konzert wird daneben auch auf dem Facebook-Profil des OPUS KLASSIK zu verfolgen sein.

 

Attraktive Partner und ein Sonderpreis für mutige Klassik-KünstlerInnen

Wohnzimmerkonzerte oder Spendenaufrufe: Um die außerordentlichen Leistungen und Aktivitäten der Klassik-KünstlerInnen in Zeiten von Corona zu würdigen, verleiht der Verein zur Förderung der Klassischen Musik e.V. in Kooperation mit dem ZDF den Publikumspreis „Klassik verbindet – Herausragende Kreativleistung während der Pandemie“. Das Voting läuft vom 25. September bis 2. Oktober auf opus.zdf.de (Seite wird noch freigeschaltet). Der Gewinner des Awards geht aus einer von der Jury kuratierten Shortlist von sechs Projekten hervor.

 

Erneuter Partner des Preises ist die Gesellschaft zur Verwertung von Leistungsschutzrechten (GVL), welche die Preisverleihung im Rahmen einer kulturpolitischen Zuwendung auch in 2020 unterstützt. Mit der WELT AM SONNTAG besteht auch in diesem Jahr eine Medienpartnerschaft.

 

Die Jury des OPUS KLASSIK

Die Jury des OPUS KLASSIK setzt sich aus hochkarätigen Vertretern der Musik- und Medienbranche zusammen. Über die Preisvergabe entscheiden die beiden Jurysprecher Dr. Kerstin Schüssler-Bach (Composer Manager Boosey & Hawkes) und Michael Becker (Intendant Tonhalle Düsseldorf) sowie Michael Brüggemann (Vice President Sony Classical Germany), Arnt Cobbers (Journalist), Tobias Feilen (Redaktionsleiter Musik und Theater ZDF), Manfred Görgen (Geschäftsführer CLASS), Stephanie Haase (Director Classics Warner Music), Kleopatra Sofroniou (General Manager Classics Deutsche Grammophon) und Julia Spinola (Journalistin).

 

Weitere Informationen zu dem Klassikpreis sowie Einreichung und Nominierungsgrundlagen unter www.opusklassik.de.

 

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Pressematerial unter: bit.ly/OPUSKLASSIK2020

 

Über WELT AM SONNTAG: www.welt.de/

Über die GVL: www.gvl.de


Über OPUS KLASSIK

Über den OPUS KLASSIK

Der OPUS KLASSIK ist der neue Preis für klassische Musik in Deutschland. Ausrichter des Preises ist der Verein zur Förderung der Klassischen Musik e. V., in dem Label, Veranstalter, Verlage und Personen der Klassik-Welt vertreten sind. Dieser zeichnet im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung außerordentliche Künstler und Leistungen aus dem Genre Klassik aus. Eine unabhängige Jury wählt nach Nominierungen in verschiedenen Kategorien die Preisträger aus. Der OPUS KLASSIK feierte seine Premiere 2018 im Konzerthaus Berlin.

Über den Verein zur Förderung der Klassischen Musik e.V.

Der Verein zur Förderung der Klassischen Musik e.V. wurde 2018 gegründet. Das Ziel des Vereins ist die Förderung der klassischen Musik und insbesondere die Auszeichnung ihrer Künstler. Die Mitglieder des Vereins setzen sich zusammen aus Vertretern von CLASS – Association of Classical Independents in Germany e.V., Deutsche Grammophon Gesellschaft mbH, Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette GmbH, Dagmar Sikorski (Sikorski Musikverlage), Sony Music Entertainment Germany GmbH, Benedikt Stampa (designierter Intendant des Festspielhauses Baden-Baden) und Warner Music Group Germany Holding GmbH. Den Vorstand stellen Dr. Clemens Trautmann (Vorstandsvorsitzender), Deutsche Grammophon, Burkhard Glashoff, Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette, sowie Benedikt Stampa, designierter Intendant des Festspielhauses Baden-Baden.

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