Internationale Top-Marken unterstützen den John Lennon Bus

 

  • Apple, Montblanc, Sony uvm. sind Sponsoren des größten rollenden Tonstudios
  • Herbsttour 2014 durch Europa startet am 2. September
  • Alle Informationen unter http://europe.lennonbus.org

 

Berlin, 11. September 2014 – Mit gutem Grund unterstützten internationale Top-Player wie Apple, Montblanc, Sony oder Neutrik den John Lennon Educational Tour Bus. Als Sponsoren des größten rollenden Tonstudios der Welt ermöglichen sie dem kreativen Nachwuchs professionelle Recordings mit Hightech-Equipment. In dem mobilen Tonstudio können Schüler und Studenten kostenlos Songs aufnehmen, Videos in HD-Qualität produzieren oder auch Games und Apps entwickeln. Grenzen gibt es keine: Ein Techniker-Team, bestehend aus Absolventen des SAE Institute, unterstützt den musikbegeisterten Nachwuchs bei der Umsetzung jeder noch so außergewöhnlichen Idee.

David Bush, Marketing Director bei Sony Europe, erklärt den Einsatz des Unternehmens: „Sony engagiert sich langfristig im Bildungsbereich und fördert die nächste Generation der Ton- und Videoproduktionsspezialisten. Unserer Meinung nach ist dies von großer Wichtigkeit für die Entwicklung der Medien- und Unterhaltungsbranche und daher sind wir gerne bereit, in die Ausbildung talentierter junger Leute zu investieren.“

Seit dem 2. September fährt der John Lennon Educational Tour Bus wieder durch Europa. Halt macht er unter anderem an Schulen und Museen, bei Kulturveranstaltungen und auf Festivals. Im kommenden Herbst führt die Tour in Länder wie Deutschland, Österreich, Niederlande, Belgien, Slowakei und Italien. Dabei wird der John Lennon Bus von Kooperationspartnern wie PopSport in den Niederlanden, MIM und VisitBrussels in Belgien sowie der Erste-Stiftung in Österreich unterstützt.

Als Sponsoren liegen Instrumentenhersteller oder Vertriebe, wie Gibson Guitars oder Thomann nahe, aber auch die Modemarke True Religion oder die UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, begleiten das Projekt.

Das Audio Engineering Vollstipendium              
Das SAE Institute ist die größte kreative Medienhochschule und das weltweit führende Ausbildungsinstitut in Bereichen wie Tontechnik, Webdesign, Digital Film & Animation mit über 50 Standorten weltweit. Erstmals bieten der John Lennon Educational Tour Bus und das SAE Institute 26 Stipendien in ganz Europa an. Das Audio Engineering Vollstipendium steht Bewerbern ab 18 Jahren in mehr als 20 europäischen Städten zur Verfügung, darunter Amsterdam, Berlin, London, Madrid, Paris, Istanbul und Stockholm. Für weitere Informationen über das Audio Engineering Stipendium:  www.sae.edu/lennon-bus-scholarship

 

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Vittorio Grigolo – Der neue Startenor aus Italien

Mit dem jungen Römer Vittorio Grigolo erscheint nach langer Zeit endlich wieder ein italienischer Tenor in der Opernwelt, der zu den allergrößten Hoffnungen berechtigt. Ein Premierenabend am 22. Juni 2010 im Londoner Covent Garden brachte die Sensation: Vittorio Grigolo feierte seinen triumphalen Einstand an der Seite von Anna Netrebko in einer Neuproduktion der „Manon“ von Jules Massenet. Ursprünglich war die Partie für Netrebkos langjährigen Partner Rolando Villazón vorgesehen. Grigolo nutzte die Chance und begeisterte Publikum und die anwesenden Musikkritiker gleichermaßen: „Der Abend gehörte ganz ihrem [Annas] Des Grieux, dem italienischen Tenor Vittorio Grigolo […] mit dem sensationellsten Debüt seit langer Zeit an Covent Garden. Er hat alles, was die Rolle braucht – eine klangvoll strömende Stimme, phantastisches Aussehen und einen untrügerischen Instinkt für die Szene.“ (Guardian).

Lange Zeit waren es die Spanier und Lateinamerikaner, für die die großen Tenorpartien reserviert schienen. Pavarotti war der letzte große Vertreter einer ruhmvollen Vergangenheit mit so glänzenden Vorgängern wie Enrico Caruso, Benjamino Gigli, Giuseppe di Stefano und Carlo Bergonzi, allesamt große Sänger aus dem Heimatland der Oper. Mit Vittorio Grigolo meldet sich Italien auf der Bühne der Tenöre machtvoll zurück.

Der in Arezzo geborene und in Rom aufgewachsene Vittorio Grigolo sang in frühen Jahren bereits als Solist im Chor der Sixtinischen Kapelle. Nach seinem Debüt mit 13 Jahren als Hirte in Tosca neben Luciano Pavarotti begann er eine Gesangsausbildung und war mit 23 Jahren der jüngste Tenor an der Mailänder Scala. Innerhalb weniger Jahre sang er an bedeutenden Opernhäusern unter der Leitung von Riccardo Chailly, Lorin Maazel, Zubin Mehta, Riccardo Muti und Antonio Pappano in einem Repertoire, das sich über Mozart, Donizetti, Verdi, Puccini, Gounod, Massenet, Offenbach, Bernstein und die geistlichen Werke Rossinis erstreckte. Mit einem Soloalbum, das es zu Gold und Platin brachte, und einer für einen Grammy nominierten Aufnahme von Bernsteins West Side Story hat sich der charismatische Bühnendarsteller bereits erfolgreich außerhalb des eng gesteckten klassischen Zirkels ausprobiert. Jenseits der Opernbühne absolviert er Live-Konzertauftritte mit der gleichen Energie. Erst kürzlich trat er in Chicago vor einem Publikum von über 40.000 Menschen zu Ehren Luciano Pavarottis auf.

Die nächsten Monate werden entscheidend für Grigolo sein: Am 17. September ist seine erste CD „The Italian Tenor“ bei Sony Classical erschienen, die ganz dem italienischen Repertoire gewidmet ist, mit berühmten und weniger bekannten Arien von Donizetti, Verdi und Puccini. Auch diese Aufnahme versteht Grigolo als Statement. Begleitet wurde er vom Orchester und Chor des Teatro Regio di Parma unter Pier Giorgio Morandi.

Am 16. Oktober debütiert Grigolo an der New Yorker Met in „La Bohème“. In Deutschland ist er in zwei Vorstellungen der „Traviata“ am 8. und 21. Januar 2011 an der Deutschen Oper Berlin zu erleben. Das deutsche Publikum darf sich außerdem auf drei weitere Termine freuen: mit dem Repertoire aus seinem aktuellen Album „The Italian Tenor“ ist Grigolo am 12. Januar in Dortmund, am 15. Januar in Hamburg sowie am 18. Januar in München zu sehen.

Lang Lang mit „Gran Turismo®5“-Soundtrack auf der Überholspur

  • Musik zum Rennspielhighlight erscheint am 10. Dezember bei Sony Music

Lang Lang gibt Vollgas: zum fünften Teil der Videospielreihe „Gran Turismo®“, das seit dem 24. November auf dem europäischen Markt zu haben ist, steuert der weltberühmte Pianist die exklusive Begleitmusik bei. Seine Interpretationen der Werke von weltberühmten Komponisten wie Chopin, Bach, Beethoven, Tschaikowsky, Holst und Joplin unterstreichen das Geschehen an den Schauplätzen des Kult-Spiels, das in seiner neuesten Version mit innovativer Technologie glänzt. Sony-Markenbotschafter Lang Lang erschließt die Welt des digitalen Fahrerlebnisses und beweist, dass modernste Technik dazu genutzt werden kann, klassische Musik einem breiten Publikum zugänglich zu machen.

Ab dem 10. Dezember können sowohl Rennspielfans als auch Klassik-Liebhaber die CD im Handel erhalten. Wenn der 29-jährige Lang Lang am Klavier sitzt und seine Finger über die Tasten fliegen, heißt es anschnallen. Für das rasante Videospiel „Gran Turismo®“, das sich seit 1998 bei der internationalen Spielergemeinschaft größter Beliebtheit erfreut, wurden elf Meisterwerke berühmter Komponisten aufgenommen. Die fünfte Edition des PS-Spektakels überzeugt mit einer Auswahl von 1000 Autos und 70 verschiedenen Renn-Strecken. Im Spiel werden riskante Überholmanöver und rasante Beschleunigungen von den Werken klassischer Komponisten untermalt. Starpianist Lang Lang, der selbst ein treuer Fan des Computerspiels ist, versteht es, mit der Auswahl der Stücke und seiner einzigartigen Interpretation der virtuellen Welt eine besondere Atmosphäre zu verleihen.

In der Eröffnungssequenz des Spiels ist Prokofjews Klaviersonate Nr.7 zu hören, bevor weitere Szenen des Genre-Klassikers durch die Musik bedeutsamer Komponisten begleitet werden. Joplins „The Entertainer“ erklingt bei der Autoauswahl, Bachs „Jesu, bleibet meine Freude“ aus dem Choral aus Kantante Nr. 147 begleitet die Schlussszene. Zusätzlich zu hören sind Holst, Tschaikowsky und Chopin. Damit setzt die fünfte „Grand Turismo“ Version nicht nur neue Standards in Bezug auf Effekte und Detailreichtum, sondern auch beim Soundtrack.

Schon mit der Veröffentlichung des aktuellen Lang Lang-Albums „Live in Vienna“ im August diesen Jahres, das im Wiener Musikverein aufgenommen wurde und der Klassik-Welt das erste klassische 3-D Video präsentiert, wurde erfolgreich der Schritt in Richtung der neuen Technologien gewagt. Der UNICEF-Botschafter, der weder aus den Klassik- noch aus den Popcharts wegzudenken ist, findet immer neue Wege, klassische Musik so einzubinden, dass sie für eine große Öffentlichkeit interessant wird. Spätestens mit der Veröffentlichung des „Gran Turismo®5“ Soundtracks wird dafür ein weiterer Beweis geliefert.

Sony lädt zum exklusiven Launch-Event von „Q Music Unlimited“ in Berlin

Sony feiert seinen neuen Online-Services „Q Music Unlimited“ mit Veranstaltungen in Paris, London und Berlin. In der deutschen Hauptstadt werden der neue deutsche HipHop-Star Marteria und die Pop-Soul Diva Cassandra Steen am 31. März 11 im HBC für den exklusiven Event auf der Bühne stehen.

Mit „Q Music Unlimited“ liefert Sony seinen Kunden Zugriff auf über sieben Millionen Songs. Um den Online Service gebührend zu feiern, steigt am 31. März in Berlin die große „Q Music Unlimited“ Party. Die Tickets für das exklusive Event sind nicht im Verkauf erhältlich, sondern können nur über eine Anmeldung auf der Website http://www.de.live.qmusic.com/ gewonnen werden.

Für die Veranstaltung hat sich Sony zwei ganz besondere musikalische Highlights mit Marteria und Cassandra Steen eingeladen. Marteria ist die neue Hoffnung am deutschen HipHop Himmel. Für sein Album „Zum Glück in die Zukunft“, das sofort die Top Ten der deutschen Charts enterte, konnte er sich namenhafte Features von Miss Platnum, Casper, Jan Delay und Peter Fox sichern. Aktuell ist Marteria für den
deutschen Musikpreis ECHO in der Kategorie „Bestes Video National“ nominiert.

Die Sängerin Cassandra Steen erhielt 2010 den ECHO in der Kategorie “Beste Künstlerin National Rock/Pop”, Platin für die Single “Stadt” und Gold für ihr Debüt-Album “Darum Leben Wir”. Die letzten 24 Monate verliefen wie im Schnelldurchlauf für Cassandra Steen. Jetzt geht es im gleichen Tempo für Deutschlands größte Soulstimme mit neuer Single „Gebt Alles“ zurück, die am 1. April erscheinen wird und das neue Album „Mir So Nah“, welches am 29. April 2011 erscheint, nahtlos weiter. Abschließend wird Palina Power hinter den Plattenteller für bombastische Stimmung sorgen und die Menge zum Schwitzen bringen.

Vom 21. März – 27. März 2011 startet vorab eine große Promo-Aktion im Sony Style Store am Potsdamer Platz und in der Karl-Liebknecht-Str.9 bei der die Tickets für das Event am 31. März gewonnen werden können. Zusätzlich bekommen die Konsumenten hier eine persönliche Vorstellung der neuen intelligenten Plattform und alle Interessenten können „Q Music Unlimited“ 30 Tage in einem kostenlosen Abo testen.

Wo können Tickets gewonnen werden?
WANN: 21. März – 26. März 2011 „Q Music Unlimited“ Promo-Aktion

WO:
Station 1:
Sony Style Store
Potsdamer Str. 4
10785 Berlin

Und unter: www.de.live.qmusic.com und www.facebook.com/qmusicunlimited

WANN: Donnerstag, 31.März 2011
EINLASS: 19:00Uhr
LINE UP: Marteria, Cassandra Steen, Palina Power
WO: HBC
Karl-Liebknecht-Straße 9
10178 Berlin

Was ist „Q Music Unlimited“?
Ab 3,99 Euro im Monat können alle internetfähigen BRAVIA LCD-Fernseher, Blu-ray Player, Heimkino-Systeme und die PlayStation 3 auf über sieben Millionen Hits und Klassiker aller großen Major- und Indielabels zugreifen. Neben VAIO Notebooks kann auch jeder beliebige PC das Unlimited Angebot von Sony abrufen.
Die intelligente Plattform erkennt und analysiert die Vorlieben ihres jeweiligen Abonnenten und gibt den passenden Titeln bei der individuellen Zusammenstellung der Musik-Channels den Vorzug. Egal ob BRAVIA LCD-Fernseher, Blu-ray Player, VAIO Notebook oder PlayStation 3: Alle Songs werden ausnahmslos auf das jeweilige Gerät gestreamt. Das bedeutet: Die Musikdateien bleiben permanent auf der Q-Music Plattform im Internet und werden nicht heruntergeladen. Einmal sortiert, stehen Playlisten daher immer und überall identisch zur Verfügung und müssen nicht auf jedem Gerät neu sortiert werden.

Am Puls der Hauptstadt – Sony feierte mit Marteria, Cassandra Steen und Palina Power das erste Live-Event von „Q Music Unlimited“

Berlin, 01. April 2011 – Der Abend im Berliner HBC bestach durch musikalische Highlights, namenhafte Gäste und einem absolut exklusiven Ambiente. Der  Technik-Riese Sony lud zum ersten offiziellen Live-Event der neuen Musikplattform „Q Music Unlimited“ und servierte Unterhaltung vom Feinsten. HipHop-Durchstarter Marteria sorgte mit druckvollen Bässen und messerscharfen deutschen Texten für den richtigen Groove. On Stage performte der Berliner Wortakrobat Hits aus seinem Top-10 Album „Zum Glück in die Zukunft“.

Nicht umsonst sind Stars wie Peter Fox und Jan Delay bekennende Marteria-Fans, denn vor allem live verpasst der Mann mit der tiefen Stimme jedem Publikum einen erfrischenden Energieschub. Sein Auftritt bei „Q Music Unlimited“ sorgte somit wie zu erwarten für unzählige tanzende Arme und Beine. Cassandra Steen begeistert schon seit Jahren mit der wohl gefühlvollsten Stimme der deutschen Pop-Szene. Während sich Marteria für die satten Beats am Abend verantwortlich zeigte, trumpfte Ms. Steen mit beeindruckender Musikalität und ganz viel Soul. Ihren letzten großen Hit „Stadt“ landete die ECHO-Gewinnerin gemeinsam mit Ich & Ichs Adel Tawil. Für die Zuschauer im HBC gab es neben altbekannten Erfolgen auch schon erste Kostproben aus dem kommenden Album „Mir so nah“. Erst als die Ausnahmekünstlerin die Bühne verließ, war Schluss mit Gänsehaut. Palina Power & Dj Schowi sorgten schließlich dafür, dass es zu später Stunde kein Halten mehr auf der Tanzfläche gab. Palina kennt man nicht nur als MTV-Homie, sondern man trifft die Dancing Queen auch beim nächtlichen Streifzug durch Berlins angesagteste Clubs. Unter der elektrisierten Menge entdeckte man an diesem Abend auch illustre Gäste wie Wilson Gonzales Ochsenknecht und seine Verlobte Bonnie Strange, Sönke Möhring und Tyron Ricketts.

Für alle Anwesenden im HBC war der „Q Music Unlimited“ Event ein unvergesslicher Abend. So resümiert Stefan Nickel (Senior Marketing Manager, Sony Network Entertainment): „Unser neuer Musik-Service steht mit über 7 Millionen Songs für Vielfalt und Aktualität. Und ich finde unser Live-Event hat genau diesen Punkt getroffen. Die Künstler lieferten einen Genre-Mix vom Feinsten – von Hip-Hop, Soul über Pop. Ihre Fans waren begeistert und ich bin es auch“. Was ist „Q Music Unlimited“? Ab 3,99 Euro im Monat können alle internetfähigen BRAVIA LCD-Fernseher, Blu-ray Player, Heimkino-Systeme und die PlayStation 3 auf über sieben Millionen Hits und Klassiker aller großen Major- und Indielabels zugreifen. Neben VAIO Notebooks kann auch jeder beliebige PC das Unlimited Angebot von Sony abrufen. Die intelligente Plattform erkennt und analysiert die Vorlieben ihres  jeweiligen Abonnenten und gibt den passenden Titeln bei der individuellen Zusammenstellung der Musik-Channels den Vorzug. Egal ob BRAVIA LCD-Fernseher, Blu-ray Player, VAIO Notebook oder PlayStation 3: Alle Songs werden ausnahmslos auf das jeweilige Gerät gestreamt. Das bedeutet: Die Musikdateien bleiben permanent auf der Q-Music Plattform im Internet und werden nicht heruntergeladen. Einmal sortiert, stehen Playlisten daher immer und überall identisch zur Verfügung und müssen nicht auf jedem Gerät neu sortiert werden.

Alle Infos zu „Q Music Unlimited“ unter: www.qriocity.com

Die Marmelade auf der Butter auf dem Brot: Hiatus Kaiyote zeigen Berlin die Sonnenseite des Souls

  • Australier Hiatus Kaiyote verzücken mit Future Soul die Musikwelt
  • Album „Tawk Tomahawk“ erscheint am 16 August
  • Doppelter Schachzug: Sony Classical launcht neues Label Flying Buddha – und zieht mit Hiatus Kaiyote ersten Trumpf

Der Sommer in Deutschland döst so vor sich hin und vielleicht würde sich daran so bald auch nichts ändern, tauchten da nicht immer mal wieder ganz plötzlich ein paar Töne und Tunes durch die Boxen, die eine Laune ganz schnell aufhellen können. Track an, Trübsal raus, das scheint auch das heimliche Motto der Melbourner Newcomer Hiatus Kaiyote zu sein.

Die australische Sonne steckt in jedem exzellent erschaffenen Ton des Quartetts, das sich dem sogenannten Future Soul verschrieben hat. Markenzeichen der Frontfrau und einstigen Zirkusakrobatin Nai Palm ist ein schwarzer Strich unterm Mundwinkel. Klingt schräg, klingt stylisch und passt daher umso besser zur Bread & Butter, wo Hiatus Kaiyote zur Opening Party am 1. Juli endlich ihre deutsche Live Premiere feierten.

Alles Neue macht die Ferne: Hiatus Kaiyote sind neu, jung und so gut, dass man die ersten beiden Fakten kaum vermuten würde. Seit ihrer Gründung vor knapp zwei Jahren haben sich die erstklassigen Musiker aus Down Under all ihre Leidenschaft und vielseitige Expertise zusammengewürfelt und mit „Tawk  Tomahawk“ ein Debüt (VÖ Herbst 16. August) geschaffen, das sich anschmiegt wie ein weicher Hoodie und gleichzeitig die Füße unterm Tisch zum Sitztänzeln beflügelt. Kurz gesagt: Soul trifft auf Jazz, Funk, HipHop, Elektro und Reggae.

In der Indie-Szene Australiens zählen Hiatus Kaiyote dank großartiger Songs wie “Mobius Streak” oder „Nakamarra“ bereits zu den ganz Großen. Doch auch in den USA und auf unserem Kontinent haben sich die Kreativbomben bereits einen Namen gemacht – und zwar bei genau denen, die selbst schon einen großen Namen haben. Questlove von The Roots verbeugt sich mit den Worten „Oh. My. God. This. Is. DOOOOOOOOOOOPE” und auch Erykah Badu zeigt sich verknallt: „Okay. I’m done. In love.“ BBC 6 Moderator Gilles Peterson wiederum kürte Hiatus Kaiyote  bei den Worldwide Awards 2013 zum „Breakthrough Artist of The Year“.

Das außergewöhnliche Talent der Australier hat auch Sony Classical erkannt und erwählten sie zur ersten Band des brandneu gelaunchten Labels Flying Buddha, das sich großartigen Jazz- und R&B Acts widmen möchte. Bevor Hiatus Kaiyote vom weltbekannten Montreux Jazzfestival aus durch verschiedene Länder Europas ziehen und im Anschluss durch die USA touren, gaben in Berlin ihr bis dahin einziges Deutschlandkonzert.

 

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