Hochdotierter Europäischer SchulmusikPreis (ESP) geht in die zweite Runde – Ausschreibung für 2012 gestartet

Die Ausschreibung für den Europäischen SchulmusikPreis (ESP) hat begonnen. Der Branchenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche – Society Of Music Merchants (SOMM e. V.) – verleiht auch im kommenden Jahr im Rahmen der Musikmesse in Frankfurt, den Europäischen SchulmusikPreis (ESP). Zum zweiten Mal in Folge soll der Preis an Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz verliehen werden, die im Schuljahr 2011/2012 durch kreatives musikalisches Arbeiten im Klassenverband und in Arbeitsgemeinschaften auf sich aufmerksam machen. Bis zum 3. Februar 2012 können Beiträge von Musiklehrkräften eingereicht werden. Diese werden von einer erfahrenen Fachjury bewertet und am 23. März 2012 ausgezeichnet.

Mit dem ersten ESP wurden sechs Schulen für den innovativen und kreativen Einsatz von Musikunterricht ausgezeichnet. Nach dieser erfolgreichen Premiere, wird der ESP 2012 ein weiteres Mal vergeben. Der SchulmusikPreis teilt sich in die zwei Sparten „Musikalische Arbeit im Klassenunterricht“ und „Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften“, die sich jeweils in die drei Unterkategorien Förderschule, Klassen 1-4 und Klassen 5-12 aufteilen. Insgesamt ist der ESP mit einem Preisgeld in Höhe von 21.000 Euro dotiert.

Vorrausetzung für die Teilnahme ist die Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen bestehend aus Anmeldebogen, Beitragsbeschreibung sowie einer Videodokumentation des Beitrags. Bei den Beiträgen kann es sich um  Probenpassagen, eine Unterrichtsmethode oder auch um eine kreative Unterrichtsidee handeln, die das differenzierte methodische Arbeiten deutlich machen. Einsendeschluss ist der 3. Februar 2011. Die eingereichten Beiträge werden von einer Fachjury bewertet, die sich aus Vertretern aus dem Bereich der Musikpädagogik zusammensetzt. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren sowie die Bewerbungsunterlagen unter www.somm.eu/esp.

Die Society Of Music Merchants unterstützt mit diesem und vielen weiteren Projekten, wie beispielsweise SchoolJam oder Let’s Make Music, das aktive Musizieren sowie die musikalische Bildung – als einen wesentlichen Bestandteil der ganzheitlichen Bildung – in Deutschland. Aktives Musizieren fördert die Kreativität und die allgemeine intellektuelle Entwicklung bei Menschen, fordert diszipliniertes Arbeiten und stärkt die Persönlichkeitsentwicklung. „Musik ist und bleibt elementare Ausdrucksform und Kompetenz des Menschen in allen Kulturen und Zeiten.“ sagt Daniel Knöll, Geschäftsführer der Society Of Music Merchants (SOMM e. V.). „Um dies zu bewahren und zu fördern, verleihen wir auch 2012 wieder den Europäischen SchulmusikPreis.“

SOMM e.V.: Musikinstrumente als Weihnachtsgeschenke immer beliebter

 

Berlin – Für das Weihnachtsgeschäft 2011 werden hohe Millionenumsätze erwartet. Musikinstrumente und Musikequipment werden auch in diesem Jahr im Wert von rund 300 Millionen Euro* unter den Weihnachtsbäumen Deutschlands liegen und Musikerherzen höher schlagen lassen. Das gab der Spitzenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche, Society Of Music Merchants (SOMM) e. V., am Dienstag in Berlin bekannt.

 

Umsatzbringer und somit Weihnachtstopseller sind unter anderem Qualitätsprodukte aus den Bereichen Digitalpianos und portable Keyboards, Gitarren und Gitarrenverstärker, Holzblasinstrumente, Electronic-Percussions, Mikrofone und Kopfhörer, Recording Hardware sowie Live-Speaker und Mixing-Consoles.

 

„Im Weihnachtsgeschäft zeigt sich mitunter wie gut sich die gesamte Branche mit dem Facheinzelhandel das Jahr über aufgestellt hat und inwieweit Wünsche und Träume beim Verbraucher geweckt werden konnten, die Ende des Jahres in Erfüllung gehen. Unsere Branche lässt Träume von Groß und Klein wahr werden.“ sagte Daniel Knöll, SOMM-Geschäftsführer. „Das sind zum einen Wünsche nach dem langersehnten Instrument und Equipment oder aber die Erfüllung eines Kindheitstraums. Wichtig hierbei: gute und umfangreiche Beratung durch den kompetenten Fachhandel – gerade beim Neueinstieg.“ Laut Trend der Branchenstatistik (IMIS) erzielt die MI-Branche in den Monaten November und Dezember jeweils ca. 125 Millionen Euro zu Endverbraucherpreisen. In 2010 wuchs in den beiden Monaten vor Weihnachten der Umsatz mit Instrumenten um über 10 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ein ähnliches Wachstum wird auch für das Jahr 2011 erwartet. Die MI-Branche macht somit einen Großteil ihres Jahresumsatzes in den Monaten vor und kurz nach Weihnachten.

* zu Endverbraucherpreisen

 

Über SOMM e. V.:

Der Verband Society Of Music Merchants (SOMM) e. V. – Spitzenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche in Deutschland – vertritt die Interessen von knapp 60 Unternehmen aus den Bereichen Herstellung, Vertrieb, Handel und Medien aus der Musikinstrumentenbranche, die rund zweidrittel des deutschen MI-Marktes repräsentieren: Darunter führende Hersteller wie Beyerdynamic, Cordial, SONOR, Sennheiser, König & Meyer, Meinl, Hughes & Kettner, YAMAHA, Casio, Roland, Kawai; Vertriebe wie GEWA, Musik Meyer, AudioPro und Einzelhändler wie Just Music, Hieber Lindberg oder Thomann.

SOMM e. V.: Europäischer SchulmusikPreis 2012: Jetzt bewerben!

 

Berlin, 15. Dezember 2011 – Der Europäischen SchulmusikPreis fördert musikalische Kreativität an Schulen. Die Society Of Music Merchants SOMM e.V. sucht innovative Konzepte des Musizierens mit Musikinstrumenten im Klassenverband und in AGs. Ab dem 1. Januar 2012 können sich alle Musiklehrkräfte stellvertretend für ihre Schulen bewerben. Eine sachverständige Jury bewertet die Einsendungen und vergibt die Preise im Rahmen der Frankfurter Musikmesse am 23. März 2012. Weitere Informationen zum Bewerbungsverfahren unter www.somm.eu.

 

Nach dem erfolgreichen Start im letzten Jahr vergibt SOMM ein weiteres Mal den Europäischen SchulmusikPreis für musikalisches Arbeiten im Klassenverband und in Arbeitsgemeinschaften. Unterschieden wird in die Kategorien: Förderschule, Klasse 1 – 4 und 5 – 12.

 

Schon im letzten Jahr wurde bewiesen, wie viele förderungswürdige Projekte es gibt und mit welcher Begeisterung an Deutschlands Schulen musiziert wird. Aus den zahlreichen Einsendungen wurden u.a. Schulchöre, Musikwerkstätten und innovative Methoden nach

 

Ward ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr kann man gespannt sein, was Deutschlands Lehrkräfte mit dem Musikernachwuchs im Schuljahr 2011/2012 auf die Beine gestellt haben.

 

Zwischen dem 1. Januar 2012 und dem 3. Februar 2012 können die vollständigen Bewerbungsunterlagen eingereicht werden. Diese sollten aus dem Anmeldebogen, einer Beitragsbeschreibung und einem fünfminütigen Video bestehen. Ende Februar wird dann entschieden, wer am 23. März zur Frankfurter Musikmesse reist und dort ausgezeichnet wird.

 

SOMM e.V.: Frühjahrsputz 2012 – Musikinstrumente verstauben in Deutschen Kellern

Die positiven Effekte des Musizierens sind zahlreich und reichen vom Ausbau sozialer Kompetenz bis zum Stressabbau. Umso verwunderlicher ist es, dass in Deutschland immer mehr Musikinstrumente in Kellern verschwinden und dort ihr Dasein fristen. Die SOMM – Society Of Music Merchants e. V. nimmt sich im Jahr 2012 unter dem Leitgedanken „Music Your Life!®“ dieser Problematik an. Eine große virale Kampagne mit der Botschaft „Tu es, bevor es zu spät ist“ bildet den Start dieser einmaligen Aktion. Weitere Infos sowie der Clip unter: www.music-your-life.eu

Ob Schlagzeug, Bass oder Trompete, viele Instrumente hatten immer einen festen Platz im Leben ihrer Besitzer. Doch mit der Zeit mussten einige dem Kinderbettchen, andere der Karriereplanung weichen. Die Zeit vergeht und das geliebte Instrument verstaubt auf Dachboden oder Keller. Gründe für den Wiedereinstieg gibt es genug.

„Neben den bekannten musiktherapeutischen Erkenntnissen sind dies ganz individuelle Wünsche, wie die Erinnerung an gute alte Zeiten im Proberaum, das Genießen ruhiger Stunden am Klavier oder die Freude über den Erfolg, die richtigen Töne zu treffen. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier und muss hin und wieder an die schönen Dinge im Leben erinnert werden.“ so Daniel Knöll, Geschäftsführer der Society Of Music Merchants in Berlin.

Mit dem Aufruf „Tu es, bevor es zu spät ist“ nimmt sich die SOMM auf humorvolle Art des Themas an. Ein aufwendig produzierter Online Viral-Spot, im Stil eines Horrorfilm-Trailers, zeigt einen Zombie, der augenscheinlich zurückkehrt, um eine junge Frau in ihrem Haus zu behelligen. In Wirklichkeit kehrt er jedoch von den Toten zurück, um mal wieder in die Saiten zu hauen. Ob das gelingt? Unter www.music-your-life.eu finden sich neben dem Spot, der langsam zum
Youtube Tipp wird, weitere Informationen rund um die Kampagne und zur Society Of Music Merchants.

Über SOMM e. V.:
Der Verband SOMM – Society Of Music Merchants e. V. – Spitzenverband der Musikinstrumenten- und
Musikequipmentbranche in Deutschland – vertritt die Interessen von knapp 60 Unternehmen aus den
Bereichen Herstellung, Vertrieb, Handel und Medien aus der Musikinstrumentenbranche, die rund zwei
Drittel des deutschen MI-Marktes repräsentieren.

Der Verband vertritt national und europaweit die kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der
Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der
Branche in allen Marktbereichen zu stärken, die politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen
den Anforderungen der Branche entsprechend mitzugestalten, Marktstandards zu definieren und
Dienstleistungen für Mitglieder zu erbringen, eine zeitgemäße musikalische Fort- und Weiterbildung
zu fördern sowie das aktive Musizieren und die Musikkompetenz in der Gesellschaft zu
intensivieren.

SOMM e.V.:Europäischer SchulmusikPreis 2012 auf der Frankfurter Musikmesse verliehen

  • SOMM ehrt innovatives Arbeiten im Musikunterricht
  • Preise gehen nach Niedersachsen, Bayern und Hamburg
  • Preisträger nahmen die Auszeichnung in Frankfurt persönlich entgegen

 

Im Rahmen der Musikmesse Frankfurt vergab der Branchenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche SOMM – Society Of Music Merchants e. V. soeben zum zweiten Mal in Folge den mit 21.000 € dotierten Europäischen SchulmusikPreis (ESP). Aus insgesamt 33 eingereichten Beiträgen wurden drei Schulen für Ihre herausragenden Leistungen im Bereich des kreativ-innovativen Arbeitens im Musikunterricht ausgezeichnet; drei weitere Schulen wurden mit Sonderpreisen bedacht. Die Preisverleihung fand im Beisein von rund 100 Gästen im Congress Center Frankfurt statt.

 

„Bereits beim ersten Ansehen der Videodokumentationen waren wir sehr angetan, um nicht zu sagen begeistert von den darin gezeigten Musikprojekten und den tollen Ideen.“ resümierte der Juryvorsitzende Prof. Dr. Wolfgang Pfeiffer. „Die diesjährigen Preisträger der Sparte Musikalische Arbeit im Klassenunterricht überzeugten uns in allen vorgegebenen Kriterienpunkten.“ so Prof. Pfeiffer weiter.

 

In der Kategorie „Musikalische Arbeit im Klassenunterricht, Klasse 1-4“ überzeugte die Grundschule Wendlandstraße aus Hannover mit ihrem Projekt „Klassenmusik“. Bei diesem ging es darum ein Lied mit möglichst vielen Instrumenten und Stimmen zu spielen. Das dabei umgesetzte Projekt stärkte den Klassenverband nachhaltig. „Der Weihnachtsmann“ hieß das Projekt des Gymnasiums Dinkelsbühl – Gewinner in der Kategorie „Musikalische Arbeit im Klassenunterricht, Klasse 5-12“, beim dem ein Rap-Song selbst komponiert, getextet und produziert wurde. Die Schüler drehten sogar selbstständig ein Musikvideo zum Song. Um das Ermöglichen der aktiven Teilnahme an musikalischen Prozessen trotz eingeschränkter kognitiver und körperlicher Fähigkeiten ging es beim Projekt „Ensemble-Instrumentalspiel“ der St. Franziskus Förderschule aus Diekholzen.

 

„Das Beste am Preis ist, dass wir für unsere Leistungen belohnt wurden. Das Preisgeld investieren wir in einen neuen Synthesizer für unsere Schule.“, so Viktoria Siebachmeyer, Schülerin am Gymnasium Dinkelsbühl.

 

Die zunehmende Etablierung des Preises zeigt sich durch die deutlich gestiegenen Einreichungen aus dem In- und Ausland. Grundlage der Bewertung war das kreative und innovative Potenzial der verwendeten Methode sowie ihre Übertragbarkeit auf andere Schulen. Essentiell war, inwieweit Motivation, Teamfähigkeit und Eigenverantwortung gestärkt wurden und der Lernprozess dabei dokumentiert worden ist. Erstmals wurden für das Schuljahr 2011/2012 auch drei Sonderpreise für Integration, innovative Musikvermittlung und beispielhafte Musikvermittlung verliehen.

 

 

Die Preisträger des Europäischen SchulmusikPreises 2012 sind:

Sparte I – Musikalische Arbeit im Klassenunterricht

 

  • Kat. 1: Musikalische Arbeit im Klassenunterricht (Klasse 1-4)

Preisgeld: 4.000,- €

Grundschule Wendlandstraße, Hannover
Projektleitung: Nina Hilberink

 

  • Kat. 2: Musikalische Arbeit im Klassenunterricht (Klasse 5-12)

Preisgeld: 4.000,- €

Gymnasium Dinkelsbühl

Projektleitung: Barbara Haas

 

  • Kat. 3: Musikalische Arbeit im Klassenunterricht (Förderschule)

Preisgeld: 4.000,- €

St. Franziskus-Schule, Diekholzen
Projektleitung: Martin Hartje

Sonderpreise

 

  • Sonderpreis für innovative Musikvermittlung im Bereich Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften (Klasse 5-12)

Preisgeld: 500,- €

Carl-von-Ossietzky-Gymnasium, Hamburg

Projektleitung: Ditmar Weber

 

  • Sonderpreis für beispielhafte Integration im Bereich Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften (Förderschule)

Preisgeld: 1.000,- €

St. Vincenzhaus, Cloppenburg

Projektleitung: Marco Pritschow

 

  • Sonderpreis für beispielhafte Musikvermittlung im Bereich Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften (Förderschule)

Preisgeld: 1.000,- €

Förderschule Hirtenweg, Hamburg

Projektleitung: Michael Huhn

Europäischer SchulmusikPreis 2013 – Bewerbungsphase startet zum Jahresbeginn!

Endspurt – Nur noch 2 Wochen bis zum Bewerbungsstart für den dritten Europäischen SchulmusikPreis (ESP)!

Berlin, 18.12.2012 „Den schulischen Musikunterricht in den Fokus rücken“: Das ist die Devise des Europäischen SchulmusikPreises (ESP), den der Musikinstrumenten- und Musikequipmentverband SOMM – Society Of Music Merchants e. V. erneut für das Jahr 2013 ausgeschrieben hat.

Noch nie war dieses Motto so aktuell wie derzeit, denn in Deutschland wurde im Jahr 2012 so wenig musiziert wie nie zuvor. In nur 17,7% der deutschen Haushalte wird heute noch ein Instrument gespielt. Das ergab die aktuelle von der SOMM – Society Of Music Merchants e. V. in Auftrag gegebene GfK*-Studie. Im Jahr 2008 hatte bei einer ähnlichen Erhebung gut ein Viertel aller Befragten gegenüber dem Musikinstrumentenverband angegeben, dass zumindest ein Haushaltsmitglied ein Instrument beherrscht. Die Gründe für den alarmierenden Rückgang sieht SOMM-Geschäftsführer Daniel Knöll unter anderem auch im Schulmusikunterricht. Hier gebe es offensichtlich Versäumnisse. „Die Unterrichtsformen scheinen nicht mehr zeitgemäß zu sein. Darüber hinaus wissen wir, dass Musikunterricht in Schulen teilweise nicht mehr angeboten wird, was auch fatale Folgen für die ganzheitliche Bildung mit sich bringen wird“, so Knöll. „Umso wichtiger ist es, jene Pädagogen zu fördern, denen es gelingt, mit Kreativität, Innovation und Spaß ihre Schüler für das instrumentale Musizieren in den Schulen zu begeistern und somit die Basis für den Zugang und die langfristige Freude am Musikinstrument zu schaffen.“ *Gesellschaft für Konsumforschung

Die Society Of Music Merchants e. V. ruft bereits zum dritten Mal  Klassenverbände und Arbeitsgemeinschaften aus ganz Europa auf, mit ihren außergewöhnlichen Schulmusik-Projekten eine pädagogische Fachjury zu überzeugen. Die besten Arbeiten werden im Rahmen der Frankfurter Musikmesse am 12. April 2013 prämiert.

Bewerbungszeitraum – 02. Januar bis  16. Februar 2013!
Unter www.europaeischer-schulmusik-preis.de können alle weiterführenden Informationen zum Wettbewerb abgerufen werden. Der Bewerbungszeitraum zum Europäischen SchulmusikPreis 2013 startet am 2. Januar 2013 und endet mit Frist zum 16. Februar 2013. Gegenstand der Bewerbung sind das Bewerbungsformular sowie ein Video von max. fünf Minuten und max. 50 MB (ideale Formate: MP4, MOV, MPEG), in dem Arbeitsmethoden, Prozesse und Ergebnisse des Projekts dokumentiert werden sollen.

Die Kategorien des Europäischen SchulmusikPreis
Der ESP wird in den beiden Sparten „Musikalische Arbeit im Klassenunterricht“ und „Musikalische Arbeit in Arbeitsgemeinschaften“ vergeben, die wiederum in jeweils drei Unterkategorien aufgeteilt sind: Klassen 1 – 5, Klassen 6 – 12 und Förderschule. Insgesamt ist der ESP mit einem Preisgeld in Höhe von 21.000 Euro dotiert, eine einzelne Schule kann mit bis zu 4.000 Euro prämiert werden. In den ersten beiden Jahren, in denen der ESP vergeben wurde, sind bereits zwölf Schulen ausgezeichnet worden.

Der ESP ist offen für ganz Europa
Der Europäische SchulmusikPreis wendet sich nicht nur an Schulen in Deutschland oder deutschsprachige Schulen im europäischen Ausland, sondern an alle Schulen in ganz Europa. „So wie in einem Orchester die unterschiedlichsten Instrumente ein klingendes Ganzes ergeben, eint Musik verschiedene Kulturen und festigt so die europäische Idee. Deshalb befürwortet der ESP ausdrücklich Bewerbungen aus allen europäischen Ländern“, so Elisabeth Kühl, Projektleiterin des ESP.

Teilnahmebedingungen und weitere Informationen zur Bewerbung zum Europäischen SchulmusikPreis (ESP) unter www.europaeischer-schulmusik-preis.eu.

SOMM-Musizieratlas: Deutliche Unterschiede in der Musizierdichte zwischen Nord- und Süddeutschland

Welches Bundesland ist am musizierfreudigsten? Spielen Schwaben lieber Saiten- als Tasteninstrumente? In welchen Bundesländern beherrschen mehr Männer als Frauen ein Instrument? Wer gibt mehr aus für Instrumente: Sachsen oder Berliner? Solche und viele andere Fragen beantwortet auf einen Blick der neue Musizieratlas Deutschland 2012/2013. Herausgegeben von der SOMM – Society Of Music Merchants e. V., erscheint die Informationsgrafik pünktlich zur Frankfurter Musikmesse, der Leitmesse für Musikinstrumente und Musikequipment, Noten, Musikproduktion und -vermarktung, die am 10. April in Frankfurt am Main beginnt. „Wir wollen mit dem Musizieratlas eine schnelle Orientierungshilfe über ein sehr komplexes Thema zur Verfügung stellen“, sagt Daniel Knöll, Geschäftsführer der SOMM.

Die aktuellen Daten, die im Atlas verarbeitet werden, stammen aus der von der SOMM in Auftrag gegebenen Konsumentenbefragung „Instrumentales Musizieren und Musikinstrumente in Deutschland“, die Ende 2012 veröffentlicht worden ist. „Der Atlas soll einen direkteren Zugang ermöglichen zu den umfassenden und auch oft sehr komplexen Daten und Ergebnissen, die die Studie ergeben hat“, sagt Knöll. Die Befragung wies nach, dass in jedem sechsten Haushalt ein Musikinstrument gespielt wird. Mit dem Musizieratlas wird unter anderem auch verdeutlicht, dass es ein großes Nord-Süd-Gefälle innerhalb der Muszierdichte in Deutschland gibt. Durchschnittlich wird in 17,7 Prozent aller deutschen Haushalte musiziert, blickt man aber auf die einzelnen Bundesländer, dann ergeben sich erstaunliche Unterschiede.

Am besten schneidet Baden-Württemberg ab: Hier wird in 25,3 Prozent aller Haushalte aktiv instrumental musiziert. Es folgen Bremen (21,9 Prozent), Bayern (21,3 Prozent) und das Saarland (19,9 Prozent). Deutlich abgeschlagen dagegen sind die im Norden liegenden Bundesländer Hamburg (13,7 Prozent), Sachsen-Anhalt (12,6 Prozent), Mecklenburg-Vorpommern (11 Prozent) und Berlin (10,8 Prozent). Schlusslicht ist Brandenburg mit einem Wert von nur 9,4 Prozent. „Wir sehen also“, kommentiert Daniel Knöll für die SOMM, der Interessenvertretung der  Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche „dass es auch große Potenziale gibt. Warum sollten solche Werte, wie es sie im Süden gibt, nicht auch im Norden zu schaffen sein? Zumal wir wissen, dass sich jeder Dritte Deutsche für Musikinstrumente interessiert. Dazu müssten aber die musikalische Früherziehung und der Unterricht in Schulen wieder verstärkt gefördert werden beziehungsweise stattfinden.“

Diese These wird auch gestützt von weiteren Werten, die die Studie ergeben hat. In den Bundesländern, in denen mehr privater Unterricht genommen und in denen auch überdurchschnittlich viel in Musikvereinen und Kapellen musiziert wird, sind folgerichtig auch überdurchschnittlich viele aktiv musizierende Haushalte zu finden sind. So weist Baden-Württemberg, der Spitzenreiter unter den musizierfreudigen Ländern, auch die Bestwerte auf, wenn es um privaten Unterricht (61,9 Prozent aller Musizierenden) und die Teilnahme an Musikvereinen und Kapellen (19 Prozent) geht. „Die Branche aber auch die Politik kann sich teilweise am Süden orientieren. So gibt es in Bayern gute Förderprojekte wie beispielsweise klasse.im.puls, die aufzeigen wie erfolgreich Musikprojekte auch innerhalb der Gesellschaft sein können“, fasst SOMM-Geschäftsführer Knöll die Ergebnisse des Musizieratlas 2012/2013 zusammen.

Die Infografik „Musizieratlas Deutschland 2012/2013“ finden Sie zum Download unter
http://www.somm.eu/de/somm-public-relations-download-publikationen/

 

Über SOMM e. V.

Der Verband SOMM – Society Of Music Merchants e. V. – Spitzenverband der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche in Deutschland – vertritt die Interessen von knapp 60 Unternehmen aus den Bereichen Herstellung, Vertrieb, Handel und Medien aus der Musikinstrumentenbranche, die rund zweidrittel des deutschen MI-Marktes repräsentieren.

Der Verband vertritt national und europaweit die kulturellen und wirtschaftlichen Interessen der Musikinstrumenten- und Musikequipmentbranche mit dem Ziel, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche in allen Marktbereichen zu stärken, die
politischen und rechtlichen Rahmenbedingungen den Anforderungen der Branche entsprechend mitzugestalten, Marktstandards zu definieren und Dienstleistungen für Mitglieder zu erbringen, eine zeitgemäße musikalische Fort- und
Weiterbildung zu fördern sowie das aktive Musizieren und die Musikkompetenz in der Gesellschaft zu intensivieren.

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